Tag 1- Abfahrt nach Kopenhagen

22.07.2015-Nach einer kurzen und unruhigen Nacht, sind wir heute um 5 Uhr Richtung Kopenhagen aufgebrochen. Christians angestrebte Abfahrtszeit um 4 Uhr wurde natürlich nicht erreicht, was aber selbstverständlich nicht mein Verschulden war. Unfassbarerweise wurde die Verspätung dieses Mal nicht mit einer mindestens einstündigen Meckerei quittiert, so dass wir entspannt in den Urlaub starten konnten.
Kurz vor der Grenze tankten wir noch einmal zu „günstigen“ deutschen Preisen. Das erhobene Preisniveau fiel jedoch bei der Überquerung der Brücke über den großen Belt sofort auf. Christian war überzeugt, dass ich mich bei der Umrechnung aufgrund meiner mangelnden Mathematikkenntnisse verrechnet haben muss. Nichts da, die wollten tatsächlich 35 Euronen. Hätten wir das vorher gewusst, wären wir im Schritttempo gefahren, um jeden 2 € teuren Kilometer voll auszukosten.

Halb zwei kamen wir auf dem Campingplatz in Kopenhagen an. Von dessen Google Bewertung „fürchterliche Sanitäranlagen, aber günstig“ fühlten wir anspruchslose Sparfüchse uns gleich angesprochen,
zumal wir das jetzt durch ein Wochenende Festival sowieso schon kennen. Danach erfolgte klassische Rollenverteilung: Mann baut Unterschlupf, Frau steht am Herd und kocht Zucchini-Kartoffel-Paprika-Veggiwurst-Pfanne. Anschließend genoss der ältere Herr ein Nachmittagsschläfchen, bevor wir uns noch einmal in Richtung Zentrum bewegten. Wie schon so oft in anderen Ländern mussten wir erneut feststellen, dass wir ja noch gar keine Landeswährung haben und das mit dem Bus fahren deshalb ungünstig ist. Netterweise hat uns der Busfahrer direkt als Trottel erkannt und kostenlos mitgenommen.

Wir verbrachten den Abend in Christiania, einem autonomen „Freistaat“ mitten in Kopenhagen. Seit Bürger im Jahre 1971 ein Loch in den Zaun eines ehemaligen Miltärgeländes schnitten, ist dieses besetzt und wird als Raum, in der ein Teil der dänischen Gesetze außer Kraft gesetzt sind, von der Regierung zumindest bis jetzt geduldet. So floriert in der so genannten „Pusher Street“ ungestört von Polizei und Staat der Handel und Konsum mit jeglichen THC-haltigen Produkten. Ein ganz nettes Fleckchen Erde.

Dann ging es wieder mit dem Bus nach Hause, denn schließlich gibt es eine Mütze Schlaf nachzuholen, um morgen wieder fit zu sein.

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Abfahrt in Berlin
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Unser kleines Zelt
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In Christiania
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Im Bus nach "Hause"

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