25.08.2016/ 26.08.2016 – Ljubljana (Slowenien) und Ankunft zurück in Deutschland

Die Fahrt über Kroatien verlief gut und schnell. Endlich gab es auch mal wieder Straßen, auf denen man ein bisschen schneller vorankam. Gebremst wurden wir nur durch den extrem starken Wind, der durch die auf einer Hochebene gelegenen Autobahn in Kroatien wehte. Kurz vor Zadar fuhren wir einmal an die Seite, um die Aussicht über eine Schlucht zu genießen. Der Wind war so stark, dass wir extreme Mühe hatten, die Autotüren zu öffnen und uns dann am Abgrund lieber noch ein bisschen besser festhielten. Gegen späten Abend kamen wir dann an unserem Hostel an. Dort luden wir nur schnell das Gepäck ab und gingen dann in ein Restaurant essen, dass uns von der Hostelmama als „besonders slowenisch“ angepriesen wurde. Wir erhielten sogar Rabattkarten für das Essen. Nachdem wir angekommen waren und schon Getränke bestellt hatten, stellte sich nach einem Blick auf die Karte das „typisch slowenische Essen“ als überteuerte Burger heraus. Naja, man muss dazu sagen, dass ich echt eine kleine (wahrscheinlich eher größere) Macke damit habe, in einem Land zu sein und nie authentisches Essen gegessen zu haben. Die Jungs haben damit wahrscheinlich ein geringeres Problem, die essen auch jeden Tag Pommes und Burger.
Kurz und gut, die Herrschaften wurden überzeugt (genötigt), noch einmal das Restaurant zu wechseln, was sich zumindest für mich und Christian als wahrer Glücksfall herausstellte. Während wir lecker Knödel mit viel Sauce mampften, bekam Thommy wieder das obligatorische gegrillte Gemüse mit Pommes. Ein Gericht, dass er so lieben gelernt hat, dass er immer wieder begeistert die anderen vielen möglichen veganen Gerichte auf der Karte vernachlässigte. Nein, nur ein Witz, aber er ahnte ja, worauf er sich eingelassen hat. Der Kellner versprach uns aber, beim nächsten Besuch mehr vegane Gerichte auf der Karte anzubieten. Wir werden das selbstverständlich bald nachprüfen. Am Abend fielen wir nach dem langen Tag wie ein Stein in unsere Betten.
Früh am Morgen ging es dann auch schon wieder aus den Federn, weil wir vor der Rückfahrt nach Deutschland noch einmal durch Ljubljana schlendern wollten. Also duschten wir noch ein letztes Mal auf Reisen, deckten uns in der Bäckerei für das Frühstück ein und gingen durch die Stadt. Zuerst fiel uns eine künstlerische Installation auf, die auf einem Platz in Ljubljana durch eine weit oben angebrachte Wasserleitung einen künstlichen, auf den Platz beschränkten Regen simulierte. Thommy, der als Hamburger monotonen Dauerregen gewöhnt ist, konnte über so etwas einfach nur den Kopf schütteln. Dann ging es weiter über die Tromostovje (Drei Brücken) zum Rathaus, vorbei am Dom St.Nikolaus auf den Marktplatz.
Die Wanderung auf das über der Stadt thronende Schloss von Ljubljana ersparten wir uns aufgrund der Zeitknappheit. Ljublana, am Flüsschen Ljubljanica (Laibach) gelegen, hat auf uns in den wenigen Stunden Besichtigung einen sehr schönen Eindruck gemacht. Wir versprechen, der slowenischen Hauptstadt auf jeden Fall noch einmal einen längeren Besuch abzustatten.

Dann ging es wieder los in Richtung Deutschland. Im Sinne der allgemeinen Korrektheit muss man sagen, dass wir eigentlich erst nach Bayern gefahren sind, um Christians Mutter einen nachträglichen Geburtstagsbesuch abzustatten. Nach so vielen Grenzkontrollen muss natürlich jetzt auch noch zwischen Österreich und Deutschland bei Bad Reichenhalll eine völlig unnötige Grenzkontrolle erfolgen. Unnötig und völlig sinnlos, da man mit Hilfe einer kleinen Abkürzung über eine kurze Bundesstraße die Grenzkontrolle völlig vermeiden kann. Nein, Deutschland, das bekommt bestimmt keiner mit, der böse Waffen, Drogen oder gar Flüchtlinge nach Deutschland bringen will.
Nach zwei Tagen Aufenthalt im CSU-Staat ging es am Samstag über die letzte Grenze, den Weißwurstäquator, zurück nach Berlin.

Die fünf Wochen und die gefahrenen 8600 km gingen mal wieder rasend schnell vorbei. Trotz kleinerer Streitigkeiten, Reparaturen und Zwischenfällen mit unseren Freunden von der Polizei waren es erlebnisreiche und schöne fünf Wochen. Wir werden bei Gelegenheit noch einmal eine kleine Statistik mit Fahrtdauer, -kilometer, schönstem Land etc. erstellen. Nun ist erstmal wieder Ankommen angesagt. Bis zur nächsten Reise…

 

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Künstliches Wetter

 

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Durch Ljubljana schlendern

 

 

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Dom St. Nikolaus

 

 

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Christian blieb in Ljubljana und führt seitdem eine monogame Beziehung mit einer Känguruh-Dame 🙂

 

 

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Drachenbrücke

 

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Opernhaus

 

 

 

 


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