08.04.2017 – Jordanien, wir kommen!

Um 07.30 Uhr klingelte in Berlin der Wecker. Da die Fluglinie Alitalia uns netterweise den ersten von zwei Flügen an diesem Tag vorverlegte, wussten wir, dass uns ein langer Tag bevorstand. Wie immer mit dem Gefühl, etwas vergessen zu haben, machten wir uns mit dem Bus auf dem Weg in Richtung Tegel und nicht allzu viel später hob das Flugzeug kurz nach 12 Uhr für die erste Zwischenlandung am Flughafen „Rom Fiumicino“ ab. Als wir 2 h später landeten,  verzogen wir uns schleunigst nach draußen. Auf keinen Fall wollten wir fast 9 h im Flughafen abhängen. Wir entschlossen uns, nicht noch einmal mit dem Zug für 30 € pro Nase nach Rom hineinzufahren, sondern nur in die 5 km entfernte Stadt Fiumicino zu laufen, um da noch etwas zu essen, trinken und die Seele baumeln zu lassen. Kaum waren wir 800 m in die Richtung gelaufen, hielt eine Frau im Auto an und fragte, ob sie uns mitnehmen könne. Natürlich wollten wir und so saßen wir schneller als gedacht bei Spaghetti Vongole in der Sonne am Hafen von Fiumicino. Nachdem wir noch etwas im Hafen herumspaziert waren, ließen wir uns noch Pizza und Eis schmecken. Als die Sonne langsam an Kraft verlor, machten wir uns auf die Suche nach dem Bus, der angeblich von Fiumicino zum Flughafen verkehren sollte. Eigentlich unfassbar, aber 5 km entfernt vom Flughafen wusste keiner darüber so recht Bescheid. Alle wollten helfen, aber wir wurden mal da hin geschickt, mal dort hin geschickt. Nicht so gut, zumal ich pünktlich zum Ferienanfang gleich Halsschmerzen bekommen hatte und mich nicht mehr wie 5 km Laufen fühlte. Doch endlich hatten wir mehr als Glück. Ein Ehepaar bot an, uns zum Flughafen zu schaffen. Ohne, dass sie selbst da hin mussten oder Geld wollten. Super nett, die Italiener!

So klappte auch der Anschlussflug wunderbar. In Amman (der Hauptstadt Jordaniens) angekommen, holten wir das erste jordanische Geld.  Davon gingen gleich wieder 40 Jordanische Dinar (53 €) pro Person für das Visa weg. Einreise geschafft – nächster Punkt: Mietauto. Nach einem kurzen Anruf fanden wir unseren Vermieter, fuhren mit ihm ins Büro und nahmen dort unsere Reisschüssel Typ „Kia Picanto“ in Empfang. Vermieter: „Automatic – is this a problem for you?“ Christian: „No, not really!“ Zwei Minuten später macht Christian die ersten Fahrversuche – Gas geben, Vollbremsung („Oh mist, ich darf ja nicht kuppeln!“) Gas geben, Vollbremsung („Ah, schon wieder gekuppelt“), Gas geben, Vollbremsung („Man, die Bremsen funktionieren gut!“). Nach ein bisschen Übung kamen wir dann aber nicht mehr wie Fahranfänger voran. Jetzt mussten wir nur noch mit letzter Kraft Madaba erreichen. Dumm nur, dass wir eine Abfahrt verpassten und so noch 20 km bis zur nächsten Wendemöglichkeit weiterzuckeln mussten. Die Straßen sind gut, nur wären ein paar mehr Abfahrten nicht schlecht gewesen. Um 6 Uhr früh erreichten wir endlich das Hotel, klingelten die Rezeptionistin aus dem Schlaf und fielen wie Steine ins Bett.

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Bye, Bye Berlin! 

 

 

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Chillen in Italien

 

 

 

 

 

 

 


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